Über Frieden reden
Abendgespräche (Online)

Gespräche am Abend, von September bis Mai immer am letzten Dienstag im Monat.
Es stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Ab 25 Teilnehmenden richten wir eine Warteliste ein.
Die Einwahldaten versenden wir am Tag der Veranstaltung.
Das Online-Gespräch ist kostenfrei.
Nächste Termine
Abendgespräch am 29. September 2026, 19.00 Uhr - 21.15 Uhr
Zeit, dass sich was dreht?
Zivilgesellschaftliche Reaktionen auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Gesprächspartnerin: Christine Böckmann, Leiterin der Katholischen Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt e.V. (KEB), Mitglied im Bündnis "Sachsen-Anhalt.Weltoffen" und Teil der katholischen Initiative „Bewusst wählen".
Abendgespräch am 27. Oktober 2026, 19.00 Uhr - 21.15 Uhr
Stimmen für Frieden und Versöhnung
Inspirationen aus Kroatien und Bosnien-Herzegowina für lokales Friedenshandeln in Deutschland
Gesprächspartnerin: Nele Anlsinger, Bildungsreferentin von gewaltfrei handeln e.V.
Abendgespräch am 24. November 2026, 19.00 Uhr - 21.15 Uhr
Improvisation im Alltag - Problemlösung spontan denken
Gesprächspartnerin: Amira Bakhit-Eickmeier, Bildungsreferentin von gewaltfrei handeln e.V.
Rückblick auf vergangene Abendgespräche
Abendgespräch am 27. Mai 2026, 19.00 Uhr - 21.15 Uhr
Christlicher (Rechts-)Fundamentalismus: Facetten - Definitionen – Beispiele
Gesprächspartner: Oliver Koch, Pfarrer und Psychologischer Berater, Referent für Weltanschauungsfragen, Zentrum Ökumene
"Ich bin es Leid, alle halbe Jahre über Krieg und Zerstörung reden zu müssen"
Abendgespräch am 25. März 2026, 19.00 Uhr - 21.15 Uhr
Mittwoch, 26. November 2025, 19.00 Uhr - 21.15 Uhr
Die Denkschrift der EKD 2025
Am 10. November hat die EKD ihre neue Denkschrift veröffentlicht, sie wurde – durchaus kritisch – in der Synode diskutiert. Unter dem Titel „Welt in Unordnung – Gerechter Frieden im Blick“ stellt sie einen Grundlagentext dar, der die ethische Positionierung der Evangelischen Kirche zu Krieg und Frieden in die Tradition der Denkschriften von 1981 und 2007 stellt und die dort entwickelten Argumentationsfiguren weiterentwickelt.
Viele Kommentator*innen halten die Denkschrift für einen Rückschritt, betont sie doch den Topos der „rechtserhaltenden Gewalt“, so dass der Krieg und militärische Auseinandersetzung als ultima ration gesellschafts- und kirchenfähig bleiben: „Frieden schaffen, auch mit Waffen“ knüpft an die Rede Steinmeiers auf dem Kirchentag in Nürnberg 2023 an: „Jetzt ist die Zeit – für Waffen!“
Wie schätzen Friedensorganisationen die Denkschrift ein, v.a in Bezug zur christlichen Botschaft?
Als Gesprächspartner half uns Jan Gildemeister, Geschäftsführer der „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF), die Denkschrift in ihren Argumentationen, Widersprüchen und die Kritik daran zu verstehen.
Zu diesem Thema haben wir eine Materialsammlung erstellt, die sie hier einsehen und downloaden können:
Aktualisiert 28.09.2026
